Donnerstag, 13. Januar 2022

"Meckenbeuren will bis 2040 klimaneutral sein"

 Meckenbeuren ist vielleicht die Gemeinde im Bodenseekreis, die die größten Gemeinsamkeiten mit Salem aufweist und daher am ehesten vergleichbar ist.

Schwäbische Zeitung  hier  Roland Weiß

Was alles zum Klimaleitbild 2040 gehört, lässt sich nachlesen im Ratsinformationssystem der Gemeinde-Homepage, Beschlussvorlage 192 zur Sitzung vom 15. Dezember. „Die Gemeinde Meckenbeuren verhält sich energetisch vorbildlich und animiert die Öffentlichkeit durch aktive Kommunikation ebenfalls zu energiebewusstem Handeln“, ist der erste Satz des Leitbilds.

Sonntag, 9. Januar 2022

Was haben wir aus dem Bodensee gemacht? - aktuell wie nie

Aus dem Blog AGORA-LA
von Elke Krieg  (hier)

 

YouTube- Video  hier zum Anschauen

2004:

Rund um den Bodensee gibt es Kunst- und Kulturlandschaften von einer einzigartigen Vielfalt. Doch diese Landschaft hat in den letzten Jahrzehnten ihr Gesicht verändert wie nie zuvor. Aus dem Zaubergarten ist ein Ballungsraum geworden.

Mittwoch, 5. Januar 2022

Vorstellung der Allgemeinen Ziele des EEA

Nachdem unser Top EEA nun zum 2. Mal in Folge in der Gemeinderatssitzung verschoben wurde, haben wir wenigstens eine allgemeine Präsentation vom beauftragten Büro erhalten.
Konkretes zu Salem haben wir bisher noch nicht erfahren

Anbei ein paar erste Eindrücke zum Allgemeinen Teil, das macht Lust auf "Mehr" im konkreten Teil. Dann können wir endlich auch mal Ziele formulieren und uns daran messen lassen.
Vorausgesetzt wir halten uns an wirkliche Klimaverbesserungsmaßnahmen - in Markdorf läuft der Straßenbau unter dieser Bezeichnung mit!

Frickingen: Weiterhin Vorbildhaft

Bürgermeister Stukle hat mit seiner Gemeinde viel im Klimaschutz vorgelegt und geht diesen Weg auch besonnen weiter. Daran kann sich Salem orientieren, der EEA fängt gerade erst an, wenn es dann wirklich wahr wird in der kommenden Gemeinderatssitzung.

 03.01.2022  |  MARTINA WOLTERS UEBERLINGEN.REDAKTION@SUEDKURIER.DE  hier

Trotz Corona viel geschafft

...... Auch von weiterem Glasfaserausbau, erneuerten Wasserleitungen und sanierten Straßen ist die Rede, genauso von dem fertiggestellten Radweg zwischen Altheim und Bruckfelden. „Wir haben die richtigen Schwerpunkte gesetzt, die für Frickingen Zukunft sichern“, ist Stukle überzeugt.

Neue Koordinatorenstelle

Drei arbeitsintensive Projekte reichen in das Jahr 2022 hinein. „Für die klimapolitische Entwicklung der Gemeinde bedeutend ist die erfolgreich durchgeführte Rezertifizierung im European-Energy-Award-Prozess mit beeindruckenden 73,3 Punkten“, befindet Stukle. Es habe sich gemäß der Rückmeldung von Bundesgeschäftsstelle und Energieagentur Ravensburg viel Positives getan in Sachen Klimaschutz. Da, wo es noch Luft nach oben gibt, setzt der Bürgermeister auf das zweite Neuprojekt: Eine vom Bund geförderte Koordinatorenstelle für kommunale Entwicklungspolitik (Kepol) soll in Form einer Vollzeitstelle für einen „richtigen Schub“ sorgen in Sachen Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Unter anderem werde es zu ihren Aufgaben gehören, Klimaschutzprojekte in der Bevölkerung und in der Raumschaft zu verankern.

Das dritte erst im Mai 2021 gestartete Großprojekt, das in die Zukunft reicht, ist die Pflegekonferenz. Frickingen bekam auch hierfür den Zuschlag, als eine von zwei Pilotgemeinden im Landkreis. Schon im März sollen die Ergebnisse aus den gebildeten Arbeitsgruppen zum Thema Leben im Alter zusammengetragen werden. Anschließend werde es darum gehen, wo und mit welchen Trägern Pflege- und Betreuungsangebote geschaffen werden sollten. Den bisherigen Pflegekonferenz-Prozess bezeichnet Stukle als „gelungen“. Es sei effektiv, diejenigen, die später die neuen Angebote nutzen wollten, von Anfang an mit im Boot zu haben.

Montag, 3. Januar 2022

Markdorf: „Wir wollen Klimafolgen benennen“

 02.01.2022  Südkurier hier  Fragen: Helmar Grupp

Herr Riedmann, Sie haben für Markdorf das Ziel ausgerufen, bis 2035 zur klimaneutralen Stadt zu werden. Das ist sehr ehrgeizig. Welche Schritte auf diesem Weg sollen 2022 unternommen werden und wie wollen Sie diese Schritte transparent machen?

Wir haben uns in einer Klausurtagung mit dem Gemeinderat intern über dieses Thema verständigt und wir hatten dazu auch einen wirklich hervorragenden Input aus der benachbarten Stadt Friedrichshafen, der uns sehr gut weitergeholfen hat in unserer Diskussion. Wir werden im ersten Quartal 2022 dazu in die öffentliche Diskussion gehen, unsere Schritte zum Klimaschutz vorstellen und einige davon dann auch beschließen und festzurren. Wir wollen so etwa dem Klimaschutzpakt Baden-Württemberg beitreten. Das ist zwar zunächst einmal eher ein symbolischer Schritt, aber es ist ein Schritt, mit dem wir uns verpflichten, bestimmte Dinge zu tun. Außerdem wollen wir ein Konzept ausarbeiten, mit dem wir die klimaneutrale Stadtverwaltung erreichen wollen. Das ist dann natürlich ein etwas anderes Ziel als die klimaneutrale Stadt, aber dafür haben wir alles in der eigenen Hand. Zu der von Ihnen angesprochenen Transparenz: Wir wollen die Klimafolgen unseres Tuns in unseren Beratungsunterlagen zum Ausweis bringen und zwar sowohl negativ als auch positiv. Und im Positiven gibt es da aus meiner Sicht sehr viel zu berichten. Ich glaube, das Thema beschäftigt derzeit alle Kommunen.

Update: Nach zwei Jahren Arbeit kann der Markgräflich Badische Gutsbetrieb 2022 die erste Bioernte einfahren

Südkurier hier

Zwei Jahre lang hat der Markgräflich Badische Gutsbetrieb in Salem seine Bewirtschaftung umgestellt. Im Sommer 2021 wurde er als Naturland-Ökobetrieb zertifiziert. 2022 kann auf den 750 Hektar Ackerfläche die erste Bioernte eingebracht werden.
Im Artikel wird auf die regenerative Bewirtschaftungsweise verwiesen.
Etwas mehr dazu findet man auf der Homepage  hier der Markgräflichen Landwirtschaft. Dort heißt es:

"Durch die ökologische Bewirtschaftungsweise möchten wir unsere wichtigste Produktionsgrundlage den Boden verbessern, sein natürliches Potenzial fördern und langfristig für kommende Generationen erhalten.