Bodensee-Linzgau Tourismus e.V. schreibt auf facebook:
Sebastian war langjähriges Mitglied bei unserer GOL und saß im Gemeinderat Salem.
Sebastian war langjähriges Mitglied bei unserer GOL und saß im Gemeinderat Salem.
Bericht im Südkurier hier
Südkurier 5.7.21 hier
SALEM: Jugendhilfe auf dem Bauernhof
Das „Schwarze Schaf“ im Salemer Teilort Grasbeuren gibt es seit sieben Jahren. Dennoch ist das Projekt „Jugendhilfe und soziale Landwirtschaft“ nur Wenigen ein Begriff. Jungs und Mädchen im Alter von 14 bis 21 Jahren, die auf freiwilliger Basis dort untergebracht sind und mitarbeiten, werden individualpädagogisch betreut. Ziel ist, die jungen Leute in ein selbstständiges Leben zu begleiten. (san)
Wer steckt hinter dem „Schwarzen Schaf“?
Der Träger: Träger des sozialpädagogisch-kleinbäuerlichen Bauernhofprojekts ist die gemeinnützige ImBlick Kinder- und Jugendhilfe GmbH mit Sitz in Lindau und Düsseldorf. In Kooperation mit dem Jugendamt des Bodenseekreises können auf dem Bauernhof in Grasbeuren „In der Kürze 13“ zwei Jugendliche im Alter von 14 bis 21 Jahren aufgenommen werden. Sie werden dort individualpädagogisch im familiären und landwirtschaftlichen Umfeld von Rosa Monopoli, ihrem Lebenspartner Janosch Kreis und dem pädagogischen Mitarbeiter Christian Follmer betreut.
Südkurier 5.7.21
MARKDORF: Tafelladen besteht seit 20 Jahren
2001 waren es drei Familien pro Woche, die der Markdorfer Tafelladen unterstützt hat. 20 Jahre später sind es 150 Familien. Rund 70 ehrenamtliche Helfer sind im Einsatz, immer donnerstags ist der Laden am Stadtgraben geöffnet. Leiter Günther Wieth rechnet für die Zukunft mit mehr Neukunden als Folge der Corona-Pandemie. Die Nachfrage nach dem Ausweis, den die Diakonie ausstellt und der zum Einkaufen berechtigt, steige, so Wieth.
Anmerkung: ich habe inzwischen erfahren, dass ein Großteil der Kunden in Markdorf aus Salem stammt.
Wäre da nicht Salem in der Verantwortung etwas zu tun?
Artikel im Südkurier hier 28.05.2021 | Von Nico Pointner, dpa
Die geplante Solarpflicht für Häuslebauer im Südwesten wird das Wohnen aus Sicht der neuen baden-württembergischen Umweltministerin Thekla Walker (Grüne) nicht zwangsläufig teurer machen. „Wenn Sie ein Haus neu bauen oder wenn Sie ein Dach grundsanieren, dann nehmen Sie schon Geld in die Hand“, sagte Walker in Stuttgart.
Das sei der richtige Zeitpunkt, in erneuerbare Energien zu investieren. „Wenn man das mal durchrechnet und überlegt, dann stellt man fest: Das lohnt sich“, sagte die 52-Jährige. „Damit spare ich mittel- bis langfristig sogar Geld.“ Die Solarpflicht sei eines der ersten Projekte, die man nun angehe. Walker rechnet damit, dass sie bereits Anfang 2022 in Kraft tritt. Grüne und CDU planen unter anderem die Einführung einer Solarpflicht. Häuslebauer sollen künftig auf privaten Neubauten und bei grundlegenden Sanierungen eine Solaranlage installieren müssen. Auf eine Solarpflicht für gewerblich genutzte Gebäude hatten sich Grüne und CDU bereits in der vergangenen Legislaturperiode geeinigt, also etwa für Einkaufsmärkte und Schulen. Bei den Wohngebäuden hatte die CDU aber blockiert. Nun sollen auch Häuslebauer verpflichtet werden. Sie selbst lebe in einer Wohnung, sagte die Umweltministerin. Aber: „Wenn ich ein Haus hätte, würde ich es natürlich machen.“
... „Was wir in der letzten Legislaturperiode erreicht haben, war deutlich zu wenig.“ Man sei wegen der CDU „mit angezogener Handbremse gefahren“ beim Klimaschutz. „Ich habe das Gefühl, diese Handbremse ist jetzt gelöst worden und wir können das, was wir uns vorgenommen haben, auch umsetzen.“
mit Bezug zu Salem: Auf dem Neuen Rathaus in Salem Mitte, 2020 fertig gestellt, wurde keine Solaranlage installiert
Gilt das denn nun auch für den Regionalverband Bodensee-Oberschwaben und seine Kommunen? Oder muss nun bei uns jedes Mal geklagt werden, um gültiges Recht zu bekommen?
Das "Aktionsbündnis Zukunftsfähiger Regionalplan" geht davon aus, dass nur noch eine Klage Erfolg haben kann und hat begonnen Spenden dafür zu sammeln. hier
Viviane Raddatz, Leiterin Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF Deutschland: „Endlich wird dem Klimaschutz umfassend Recht gesprochen: Keine Regierung und kein Unternehmen kann sich aus der Verantwortung stehlen, der Klimakrise Einhalt zu gebieten. Wir alle – und ganz besonders unsere Kinder – haben ein Recht darauf. Von den Gerichten weltweit kommen nun die entsprechenden Signale, was gleichzeitig begrüßenswert und schade ist, denn eigentlich hätten Politik und Wirtschaft schon längst von selbst aktiv werden können und müssen. Nun wird es darauf ankommen, den Gerichtsentscheidungen die nötigen Taten folgen lassen.“
hier mehr zu den Klimaklagen