Donnerstag, 9. März 2023

Einladung: Energie gehört in Bürgerhand! Und zwar am besten auf einer regionalen Ebene

Wo: Sportheim Neufrach

Wann: Montag 3.4.23 - 19 Uhr


Regional erzeugte Energie gehört in Bürgerhand, deshalb habe ich Stefan Schwarz von der Regionalwert AG Bodensee-Oberschwaben zum Energiestammtisch eingeladen.
Er soll uns als Finanz-Experte gangbare Wege der Bürgerenergie speziell für Salem aufzeigen

 

Ebenso dringend will die Regionalwert AG Bodensee-Oberschwaben die regionale Landwirtschaft fördern und erhalten, das ist im Grunde das wichtigste Anliegen einer Regionalwert AG.
Um Wege zu verkürzen, um unsere Ernährung zu sichern, um unsere Landwirtschaftsbetriebe zu stützen….. Damit wir alle nachhaltiger leben können.
Wie können wir das schaffen? Wie können wir das finanzieren?

 

Die Regionalwert AG in Ravensburg existiert seit 1 Jahr. In Freiburg gibt es schon lange die Blaupause dieser Form von Bürgeraktien und sie hat sich bewährt.

 

https://regionalwert-ag-bo.de/

Mehr Infos sind hier zu finden:
www.regionalwert-impuls.de   
www.regionalwert-leistungen.de   das ist der Kern der kaufmännischen Grundlage der AGs.

Energieleitbild - konkret geschaut

 Salem hat nun ein Energieleitbild

26. Februar 2023 | Birgit Zauner  


 Im Oktober 2022 hat die Verwaltung einen Vorschlag für ein Energieleitbild vorgelegt, der uns als unzureichend erschien. In zwei offenen Arbeitssitzungen haben sich Rätinnen und Räte verschiedener Fraktionen und ohne die Verwaltung getroffen, um unseren Anspruch zu diskutieren und zu konkretisieren. Für die gute, überfraktionelle Sacharbeit sind wir sehr von der GoL dankbar, weil wir nun gemeinsam eine Leitlinie gelegt haben für die Maßnahmen, die nun folgen müssen.

 

Auf der Seite von Bündnis 90/ die Grünen Salem hier hat Birgit Zauner den ursprünglichen Vorschlag und die Beschlussfassung nebeneinander gestellt, damit man sich jeder näher mit dem Thema beschäftigen kann.

Salem hat nun ein Energieleitbild

Im Oktober 2022 hat die Verwaltung einen Vorschlag für ein Energieleitbild vorgelegt, der uns als unzureichend erschien. In zwei offenen Arbeitssitzungen haben sich Rätinnen und Räte verschiedener Fraktionen und ohne die Verwaltung getroffen, um unseren Anspruch zu diskutieren und zu konkretisieren. Für die gute, überfraktionelle Sacharbeit sind wir sehr von der GoL dankbar, weil wir nun gemeinsam eine Leitlinie gelegt haben für die Maßnahmen, die nun folgen müssen.

Hier ist der ursprüngliche Vorschlag und die Beschlussfassung nebeneinander gestellt.

Der 1. Antrag zur Fahrrad Mobilität ist raus: GOL beantragt Teilnahme am Stadtradeln 2023

Antrag der Fraktion Grüne offene Liste im Gemeinderat Salem  vom   9.3.2023

Betreff: Teilnahme am Stadtradeln 2023

 

1. Sachverhalt

An der Aktion Stadtradeln des Bodenseekreises nahmen im Jahr 2022 die Kommunen Daisendorf, Deggenhausertal, Eriskirch, Frickingen, Friedrichshafen, Kressbronn, Langenargen, Markdorf, Meckenbeuren, Neukirch, Oberteuringen, Tettnang, Überlingen und, Uhldingen-Mühlhofen teil. In 278 Teams haben insgesamt 3.850 Radlerinnen und Radlern mitgemacht und zusammen 855.343 Kilometer zurückgelegt. Ab 15. März 2023 können sich Kommunen für die Aktion 2023 anmelden.

2. Antrag

2.1. Wir beantragen, dass sich die Gemeinde Salem der Aktion des Bodenseekreises anschließt und sich als Kommune fürs Stadtradeln 2023 anmeldet.

2.2. Wir fordern die Gemeinde auf, mit entsprechender begleitender Öffentlichkeitsarbeit Anreize zur Teilnahme zu setzen und die Aktion prominent (zB. auf der Titelseite, auf den redaktionellen Seiten 2 und 3 im salem aktuell, social media) zu bewerben und der Gemeinschaftsschule vorzuschlagen, sich als Schuteam/beim Schulradeln zu beteiligen.

3. Begründung

Mit der bundesweiten Aktion STADTRADELN soll ein Zeichen für das Klima und die Umwelt gesetzt werden. Denn laut Umweltbundesamt entstehen etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland im Verkehr. Millionen Tonnen CO2 ließen sich vermeiden, wenn Kurzstrecken bis sechs Kilometer mit dem Fahrrad oder zu Fuß statt mit dem Auto zurückgelegt würden. Obendrein bringt das Radfahren positive Effekte für die eigene Gesundheit und das Wohlbefinden.

Die Aktion Stadtradeln vernetzt die Menschen in Salem in Teams und fördert den gesunden Wettbewerb unter den Teilnehmenden. Auch haben wir uns im Rahmen des Energieleitbild der Förderung der Radmobilität und der „klimabewussten Kommunikation“ verschrieben.


Formuliert hat diesen Antrag Birgit Zauner

Samstag, 18. Februar 2023

Europa soll zum Fahrrad-Kontinent werden

 hier  t3n  Von Stefica Budimir Bekan  16.02.2023

Fahrradfahren ist mindestens genauso wichtig wie Autos und öffentliche Verkehrsmittel? Ja, wenn es nach dem EU-Parlament geht. Eine neue Fahrradstrategie soll dem bisher vernachlässigten Verkehrsmittel nun die Anerkennung bringen, die es verdient.

„Fahrradfahren kann heute nicht länger als reines Hobby verstanden werden, sondern ist als Teil der Transport-Infrastruktur in Europa anzusehen.“ Dies erklärte die Vorsitzende des Verkehrs- und Tourismusausschusses im Europäischen Parlaments (TRAN), Karima Delli, am 31. Januar in Brüssel nach dem vorbereitenden Votum zum 1. EU-Fahrradplan. Um das zu erreichen, hat das EU-Parlament nun eine wichtige Entscheidung getroffen.

„Ich bin sehr stolz auf den TRAN-Parlamentsausschuss, der mit diesem grundlegenden Beschluss einen Meilenstein für die zukünftige Entwicklung und Integration des Fahrradsektors im EU-Transportsystem geleistet hat”, so Delli.

17-Punkte-Aktionsplan beschlossen

Donnerstag, 16. Februar 2023

Einladung zur "Fahrrad Mobilität in Salem" am 28.2.23 um 19 Uhr im Sportheim Neufrach

 

Liebe Umwelt- und Fahrradinteressierte,

 

Wir Gemeinderäte der GOL planen eine offene Themen- Fraktionssitzung:

"Fahrrad Mobilität in Salem"

 

Sie findet am 28.2.23 um 19 Uhr im Sportheim Neufrach (am Sportplatz) statt.

 

Erst vor kurzem war das Thema "Radwegekonzept" im Gemeinderat sehr präsent und wir erfuhren von Hr. Glatthaar, dass es an der Zeit wäre, das Konzept von 2015 neu zu überarbeiten.
Er ging für so eine Planung von durchschnittl. 7 Jahren Laufzeit aus.

In der Gemeinderatssitzung haben wir gehört, dass auch andere Fraktionen Interesse geäußert haben.

Daher unsere Einladung an alle Interessierten: Es ist Jeder willkommen!

 

In den letzten paar Jahren hat sich sehr viel beim Thema Mobilität verändert. Und noch sehr viel mehr wird sich verändern müssen.

 

Die Fahrradverbände haben recht: Wir sollten die Mobilitätswende dringend zusammen voranbringen.  

Doch wo fangen wir an? Wir wollen gedanklich mit der einfachsten Mobilitäts Form – der Fahrrad Mobilität - einsteigen.

 

Es geht uns nicht „nur“ um Touristen und Schulkinder. Wenn wir 2035/2040 klimaneutral werden wollen, ist der Umstieg aufs Rad im Alltag vieler Menschen eine der wichtigen Säulen der Verkehrswende.

 

Wie sieht es aus in der Salemer Bevölkerung? Was hält die Menschen bisher davon ab, mehr Fahrrad zu fahren? Gibt es Vor-Ort Erfahrungen, aus denen man Möglichkeiten für die nahe Zukunft ableiten könnte?

 

Es soll bei diesem Treffen nicht nur um Radwege gehen, sondern auch um alles drumherum: Abstellplätze, Ladesäulen, Fahrradstraßen, Vernetzung mit dem ÖPNV etc.

Es geht darum, zuzuhören, sich gemeinsam in das Thema einzudenken um dann den Blick zu schärfen für eine neue Mobilität, die uns allen womöglich sogar mehr Spaß macht.

 

Wir freuen uns über reges Interesse

Die GOL

Uli, Birgit, Ralf, Klaus, Martin und Petra

 

Im Anhang findet ihr ein paar interessante und vor allem unterschiedliche Denkansätze dazu

Dienstag, 14. Februar 2023

Wir haben ein Energieleitbild in Salem!

Es ist geschafft - wir haben ein Energieleitbild verabschiedet im Gemeinderat. Es soll immer wieder fortgeschrieben werden und ist sicher noch nicht perfekt. Aber es ist ein guter Anfang!

Die Verwaltung gab eine erste Fassung vor. Wir Gemeinderäte haben uns daraufhin an 2 Abenden zusammengesetzt, um nachzuschärfen und zu diskutieren. Diese zeitliche Entzerrung war eine gute Erfahrung für uns alle, da man auch mal miteinander über Fraktionen hinweg ins Gespräch kommen konnte.
Demnächst wollen wir uns noch einmal zusammen setzen um über den weiteren Wohnbau in der Neuen Mitte zu sprechen. 

Der staatlich anerkannte Erholungsort Salem mit seinen elf Teilorten liegt inmitten einer einzigartigen Kulturlandschaft in unmittelbarer Nähe zum Bodensee und den Alpen. Salem ist mit einer Fläche von ca. 63 km² eine der größten Flächengemeinde im Bodenseekreis. 

Die Gemeinde Salem möchte sich zu einer „CO2-neutralen Energiegemeinde“ entwickeln und hat um dieses Ziel zu verwirklichen ein nachhaltiges, energetisches Leitbild erstellt. 

Die Gemeinde Salem übernimmt die notwendige Vorbildfunktion für verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit der Umwelt. Verwaltung und Gemeinderat verpflichten sich, sich für den langfristigen Erhalt und die Verbesserung der Lebens-, Erholungs- und Wohnqualität in unserer Gemeinde zum Wohle Aller einzusetzen und die verwaltungsseitige Klimaneutralität bis 2035 zu erreichen. 

Durch konkrete Maßnahmen werden die Bürgerinnen und Bürger, das Handwerk, der Handel und die Industrie angehalten Maßnahmen zu ergreifen, um durch alternative klimaneutrale Aktivitäten, eine gesteigerte Energieeffizienz und den Einsatz erneuerbarer Energien die Klimaneutralität bis zum Jahr 2040 zu erreichen. 

Das Energieleitbild der Gemeinde Salem unterliegt der ständigen Selbstkontrolle und wird fortlaufend bedarfsorientiert weiterentwickelt. Es setzt sich aus nachfolgenden Bausteinen zusammen: 

Dienstag, 7. Februar 2023

"Wir haben Wohnen kulturell falsch eingeübt"

Nicht nur im Landkreis Dachau, das gilt überall! Auch bei uns stehen Häuser leer, meist alte Landwirtschaftsgebäude. Schade, aber nach jahrelangem Leerstand sind viele nicht zu retten. Und auch bei uns gibt es die erwähnten "Witwenstraßen", Straßen in denen in jedem Haus nur noch 1 oder 2 Personen wohnen. Auch bei uns gibt es Menschen die auf 200 qm alleine wohnen, meist hat es sich halt so ergeben.

Deshalb hatte die GOL schon vor einiger Zeit einen Flächenmanager beantragt - jemanden, der das Thema im Auge hat, einen "Kümmerer" wie das unten genannt wird.
Im Artikel heißt es auch: "Die Kommune wird sich entscheiden müssen, ist sie nur Dienstleister oder übernimmt sie eine planerische Aufgabe, im Sinne von Lebensqualität." Dasselbe könnte man auch beim Thema Wärmeplanung fragen. Wie will sich die Kommune aufstellen?

hier  in der Süddeutschen Zeitung 6.2.2023
Interview von Alexandra Vettori, Dachau

Studie zum Wohnungsmangel

Elisabeth Wacker will herausfinden, warum es im Landkreis Dachau so viel Leerstand gibt. Die Professorin für Diversitätssoziologie an der TU München schätzt, dass 2000 Wohnungen keinen Mieter haben - teils aus überraschenden Gründen.

...Erste Ergebnisse zeigen: Es steht mehr leer als gedacht. Im SZ-Interview erklärt Wacker die Hintergründe.

SZ: Diversitätssoziologie. Worum geht es da? Und wieso wird das an der TUM gelehrt?

Elisabeth Wacker: Diversitätssoziologie befasst sich mit Vielfalt und Verschiedenheit in der Gesellschaft - und wie man damit konstruktiv umgehen kann. Das ist auch in einer Technischen Universität eine wichtige Frage. Denn es ist auch Ziel und Aufgabe, sich generell mit Technik in der Gesellschaft wissenschaftlich zu befassen.

Wie in der Unternehmenspolitik geht es auch bei gesellschaftlichen Entwicklungen und deren Beobachtung und Einordnung um den Dreiklang D-I-E: Diversität, Equity, Inklusion. Also darum, Stärke aus der Vielfalt der Menschen zu gewinnen, Chancengerechtigkeit herzustellen und Inklusivität anzustreben, Lebensqualität durch Teilhabe. Das Thema Wohnen hat viel damit zu tun.

Die Stellschrauben, die wir haben, sind Hindernisse abbauen und Stärken stärken. Aber dazu muss man verstehen, wieso etwas ist, wie es ist.

Was hat Sie an der Studie im Landkreis Dachau gereizt?

Meine Spezialgebiete sind Leistungsgesetzgebung, Prävention und Rehabilitation bei vulnerablen, also verletzlichen, Bevölkerungsgruppen. Meine Forschung findet nahe bei den Menschen statt, ist also partizipativ und qualitativ ausgelegt.

Das Thema Wohnungsleerstand war keine rein akademische Überlegung, obwohl es eine spannende und lohnende Aufgabe ist. Es gibt wirklich gute Gründe, die Dinge fundierter anzuschauen.